Neues Projekt 4

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Sie haben es sich über viele Jahre hart erarbeitet – Ihr persönliches Vermögen, ein Häuschen oder eine Eigentumswohnung. Auch, wenn es nur ein „Notgroschen" geworden ist, mit diesem Polster möchten Sie einen ruhigen und entspannten Lebensabend verbringen...

Falls Sie Kinder haben, wollen Sie diesen nicht zur Last fallen.

Mit Ihrer Rente kommen Sie gut aus, und Sie schauen frohen Mutes und voller Freude auf Ihren Lebensabend.

So oder so ähnlich wünschen sich sicher die meisten Menschen das Rentenalter. Nach einem Leben voller Arbeit und Engagement möchte man einfach nur genießen und ausruhen.

Was sich viele Menschen allerdings nicht so klar machen, ist das mit der steigenden Lebenserwartung in Deutschland nicht immer auch ein gesundes Altern verbunden ist. Das eine oder andere „Zipperlein" stellt sich mit zunehmendem Alter als größeres Problem dar. Und wenn man dann nicht mehr allein klar kommt und fremde Hilfe benötigt, wird „Pflege" plötzlich ein großes Thema.

Hier steht man nun vor verschiedenen Problemen. Zunächst stellt sich die Frage, ob man zu Hause gepflegt wird oder in einer stationären Unterbringung z.B. in einem Pflegeheim. Das hängt natürlich sowohl vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab als auch davon ob es einen Angehörigen gibt der diese Pflege leisten kann. Einen Angehörigen zu pflegen, ist körperliche und psychische Schwerstarbeit. Auch wenn man besten Willens ist, die eigenen Eltern zu pflegen, stößt man an Grenzen, die eine professionelle Unterstützung unumgänglich machen.
Daran knüpft sich die Frage der Finanzierung der Pflege. Pflegt jemand seine Eltern in Vollzeit, bleibt keine Zeit mehr zum Ausüben eines Berufes. Es fehlt also akut am bisherigen Einkommen der Familie. Nimmt man zudem oder stattdessen eine professionelle häusliche Pflege in Anspruch, will auch diese bezahlt werden.

Grundsätzlich ist die gesetzliche Pflegeversicherung dafür gedacht, diese Kosten zu decken. Leider sieht die Realität in Deutschland völlig anders aus.

Aufgrund des enormen Anstieges von Pflegefällen von derzeit fast 3 Millionen Menschen auf im Jahr 2030 erwartete 3,4 Millionen sind die staatlichen Pflegekassen bereits jetzt schon überlastet.

Dazu kommt noch ein weiterer Punkt: Die finanzielle Abdeckung des Höchstsatzes der staatlichen Pflege liegt bei der höchsten anerkannten Pflegestufe III bei maximal 1.550,-€. Und was kostet ein Heimplatz? Hier werden schnell 3.500,-€ monatlich fällig. Möchte man dieses Problem umgehen oder ist noch nicht so schwer pflegebedürftig, greift man auf eine häusliche Pflege durch Angehörige zurück. Sind diese jedoch an ihre pflegerischen Grenzen gelangt oder parallel noch berufstätig, muss ein ambulanter Pflegedienst unterstützen. In der Pflegestufe II werden dafür monatlich ca. 2.500,-€ anfallen. Gesetzlich abgesichert sind jedoch nur 1.100,-€.

In beiden Fällen entsteht ein finanzielle „Lücke". Wer soll diese Lücke schließen?

Zunächst deckt die monatliche Rente einen Teil der Kosten ab. Bei den realen Renten derzeit ist aber nicht davon auszugehen, dass die Lücke davon vollständig geschlossen werden kann. Zudem ist dann kein Geld mehr übrig, um sich selbst noch etwas zu leisten oder die Enkel zu verwöhnen. Alles fließt in die Pflege...

Reicht die Rente nicht aus, greift der Staat das Vermögen des zu Pflegenden an.

Ist kein Vermögen (mehr) vorhanden, dann tritt das Sozialamt ein. Die Behörde ist jedoch berechtigt, sich dieses verauslagte Geld von den Angehörigen zurück zu fordern. Hier gilt quasi der Grundsatz: „Eltern haften für ihre Kinder.“ Denn nicht nur Eltern sind zum Unterhalt ihrer Kinder verpflichtet – auch Kinder müssen für ihre Eltern sorgen.

Es geht also um den Schutz des privaten Vermögens von Eltern und Kindern. Wer möchte schon sein erarbeitetes Vermögen zu großen Teilen in die eigene Pflege oder die Pflege der Angehörigen investieren?

Dieses Problem ist auch dem Staat bewusst und deshalb fordert er nicht nur den Abschluss einer gesetzlichen Pflegeversicherung, sondern fördert zudem die private Vorsorge im Rahmen des eigenen Engagements seiner Bürger.

Es geht also um Vorsorge und eigenes Engagement.

Die private Pflegevorsorge schützt vor finanziellen Gefahren im Pflegefall - soviel ist sicher. Doch wie findet man die richtige Form der Pflegeversicherung?

Es gibt inzwischen nämlich eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte. Alle versprechen eine gute Absicherung des finanziellen Pflegerisikos, doch im Kleingedruckten können z.B. versteckte Kosten oder Leistungsausschlüsse lauern.

Deshalb ist es wichtig, sich vor Abschluss einer Pflegeversicherung gründlich zu informieren! Einen kleinen Beitrag dazu möchten wir mit diesem Text leisten. Eine ausführliche Beratung von einem Fachmann oder einer Fachfrau für Versicherungsfragen ersetzt er nicht.

Was ist also wichtig, wenn man sich für eine Zusatzversicherung entscheidet?

Die private Pflegeversicherung sollte auf jeden Fall sowohl die häusliche als auch die stationäre Pflege absichern und zwar mit einer gleich guten finanziellen Leistung. Achten Sie also darauf, dass die pflegerische Leistung Ihrer Angehörigen nicht niedriger entlohnt wird, als eine professionelle Pflege.

Da es verschiedene Pflegestufen (0 bei Demenz sowie I – III) gibt, sollten alle diese Stufen abgesichert sein. Hier ist interessant, ob der Anbieter akzeptiert, dass der Hausarzt die Pflegestufe attestiert oder sich an die Einteilung des medizinischen Dienstes der Krankenkassen hält, die aus Gründen staatlicher Kostenersparnis stets strenger ist. Besteht bereits eine vom MdK attestierte Pflegestufe, sollte die private Versicherung diese übernehmen. Die versicherte Leistung (Zahlungen) sollte umgehend erfolgen, sobald die Pflegebedürftigkeit von der Versicherung anerkannt ist und nicht noch von der Erbringung diverser Extra-Nachweise abhängen.

Informieren Sie sich außerdem über die Beitragsstabilität und eventuelle Rückkaufswerte. Hier gibt es verschiedene Modelle.

Welche Versicherung ist nun die richtige?

Zurzeit haben Sie die Wahl zwischen 4 verschiedenen Versicherungsformen. Gemeinsam ist allen die Absicherung des Falles einer Pflege und zwar nicht nur im Alter sondern auch im Falle von plötzlich eintretender schwerer Krankheit oder bei einem Unfall, in dessen Folge Sie eine Pflege benötigen.

Ob mit oder ohne staatliche Zuschüsse -
Pflege ist ein Generationenvertrag...

Unterstützen Sie auch Ihre Kinder und sichern Sie Ihre eigene Pflege ab!

Sie haben bei privaten Pflegeversicherungen die Wahl zwischen:

„Pflege-Bahr“ (benannt nach Daniel Bahr, der damals Gesundheitsminister war)
Pflegetagegeldern
Pflegekostenversicherungen und
Pflegerentenversicherungen.


Pflege-Bahr

...ist die Antwort des Staates auf das demografische Problem der zunehmenden Pflegebedürftigkeit und somit wachsenden Pflegekosten.

Der Pflege-Bahr ermöglicht fast jedem Bürger die private Vorsorge und zwar ohne Gesundheitsprüfung. Somit ist dies eine interessante Lösung für Menschen, die bereits eine gewisse Krankengeschichte haben und sich dennoch absichern wollen.

Das große Plus ist zudem die staatliche Förderung mit 60,-€ pro Jahr und zwar einkommensunabhängig. Bei einem Beitrag zwischen 15 (Eintrittsalter 30 Jahre) und 22 Euro (Eintrittsalter 50 Jahre) im Monat ist das ein schöner Anreiz. Die Förderung wird vom Versicherer beantragt, so dass der Kunde sich nicht darum kümmern muss. Der Versicherer darf keine Risikozuschläge und keine Leistungsausschlüsse erheben.

Für den Pflege-Bahr besteht eine Wartezeit von 5 Jahren. Diese gilt nicht bei Pflegebedürftigkeit durch Unfall.

Zur Beitragsstabilität des Pflege-Bahr kann man derzeit noch keine verbindlichen Aussagen machen. Zudem bekommen Sie den Pflege-Bahr nur für Neuabschlüsse und nicht für bestehende Versicherungen.

Wichtig! Der Pflege-Bahr fördert nur Pflegetagegeldversicherungen und keine Pflegerenten.

Pflegetagegeldversicherungen

Pflegetagegeldversicherungen sind preisgünstig und daher recht populär. Bereits ab monatlich 13,-€ (für Eintrittsalter 30 Jahre) ist eine solche Versicherung zu bekommen. Treten Sie erst mit 60 Jahren in die Versicherung ein, beträgt der Beitrag beim günstigsten Anbieter ab ca. 60,- € monatlich. Für eine Pflegetagegeldversicherung können Sie den Pflege-Bahr bekommen. Und deshalb gilt auch hier: Es kann keine Beitragsstabilität versprochen werden. Deshalb beinhalten diese Verträge häufig Beitragsanpassungsklauseln.

Bei Pflegtagegeldversicherungen bilden sich keine Rückkaufswerte, d.h. bei einer Kündigung der Versicherung ist das komplette eingezahlte Geld „futsch“.

Im Falle einer Pflege erhält man von der Versicherung ein bestimmtes Pflegegeld pro Tag.

Die Vorteile dieses Modell liegen auf der Hand: günstige monatliche Tarife und staatliche Förderung. Zu bedenken bleiben jedoch die fehlenden Rückkaufswerte sowie die nicht garantierte Beitragsstabilität.

Pflegekostenversicherungen

Die Pflegekostenversicherungen stocken die Leistungen der gesetzlichen Versicherungen prozentual auf. Sie sind ein bereits lange Jahre auf dem Versicherungsmarkt bestehendes Modell und liegen im monatlichen Beitrag in etwa wie die Pflegetagegeldversicherungen.

Auch bei einer Pflegekostenversicherung gibt es vertragliche Beitragsanpassungsklauseln und es werden auch hier keine Rückkaufswerte gebildet. Pflegekostenversicherungen bieten jedoch einen Inflationsschutz, was bedeutet, dass bei Erhöhung der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ebenfalls die Leistungen der privaten Pflegeversicherung ansteigen.


Pflegerentenversicherungen


Bei einer Pflegerentenversicherung erhalten Sie im Falle einer Pflege eine monatliche Rente, die Ihre Pflegelücke schließen hilft. Für qualitätsbewusste Kunden, denen eine hohe Flexibilität wichtig ist, bietet eine Pflegerentenversicherung die besten Konditionen. Sie haben eine garantierte Beitragsstabilität und bilden Rückkaufswerte. Somit profitieren Sie von einem gewissen Vermögensschutz und haben die Möglichkeit, die Versicherung auch zu kündigen und trotzdem den Großteil Ihres Geldes zurück zu erhalten.

Die Pflegerentenversicherungen bieten für einen monatlichen Betrag von ab ca. 40,-€ (Eintrittsalter 30 Jahre) oder ca. 80,-€ (Eintrittsalter 50 Jahre) eine Rentenleistung von ca. 375,-€ in der Pflegestufe I bis zu 1.500,-€ in der Pflegestufe III sowie eine zusätzliche Todesfallleistung.

Auf geht’s... Sorgen Sie jetzt vor!

Wir sind spezialisiert auf die professionelle Beratung zum Thema „Pflegeversicherungen“ und werden Ihnen aus der Vielzahl von Angeboten ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre persönliche Vorsorge schneidern. Für uns zählen Ihre Wünsche und Möglichkeiten!

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